Es gibt keinen glaubwürdigen, universellen Prozentsatz für Einsparungen, der für jedes Café, Hotel oder Restaurant gleichermaßen gilt. Ein Betrieb mit hundert Milchgetränken pro Tag, manueller Zubereitung und hohem Ausschuss hat eine andere Ausgangslage als ein kleinerer Betrieb mit optimierten Prozessen. Deshalb wird das Potenzial des Golden Standard Systems auf Basis der Daten Ihres konkreten Betriebs berechnet und nicht anhand von Werbeschätzungen.

Was die tatsächlichen Kosten einer Tasse ausmacht

Der Einkaufspreis für Kaffee und Milch ist nur die erste Ebene. Als Inhaber sollten Sie alle Kosten einbeziehen, die anfallen, damit das korrekte Getränk den Gast erreicht.

  • Anschaffung oder Finanzierung der Maschine und des zugehörigen Equipments.
  • Milch, die im Behälter verbleibt, verschüttet wird oder in der falschen Menge zubereitet wurde.
  • Getränke, die aufgrund falscher Textur, Temperatur oder Rezeptur neu zubereitet werden müssen.
  • Arbeitszeit für Zubereitung, Reinigung und Neukalibrierung.
  • Servicebedingte Ausfallzeiten und entgangene Umsätze, während das Equipment nicht verfügbar ist.
  • Einarbeitung neuer Teammitglieder und die Zeit, bis sie den Schichtstandard erreichen.

Wo das System einen finanziellen Unterschied macht

Golden Standard verbindet die Maschine, vordefinierte Rezepte, Barista-Formeln, Filtration, Hygiene und Schulung. Der potenzielle Mehrwert entsteht, wenn diese Vernetzung die Investitionskosten für Equipment, die Menge an verschwendeter Milch, die Anzahl der Fehlproduktionen, die Zeit pro Bestellung oder die Dauer von Ausfallzeiten reduziert. Welche dieser Punkte am stärksten ins Gewicht fallen, hängt von Ihrem aktuellen Prozess ab.

Eine einfache Formel für den monatlichen Effekt

Den monatlichen finanziellen Effekt können Sie wie folgt betrachten: vermiedene bestehende Kosten plus zusätzliche Marge aus neuen oder schneller servierten Getränken, abzüglich der neuen monatlichen Kosten für das Golden Standard System. Berücksichtigen Sie in der Kalkulation nur Posten, die Sie messen und belegen können.

  • Vermiedene Equipmentkosten: monatliche Abschreibung, Miete oder Rate, die durch das System ersetzt wird.
  • Reduzierter Ausschuss: Differenz der ungenutzten Milchmenge in Litern multipliziert mit dem Einkaufspreis.
  • Weniger Fehlproduktionen: Anzahl der vermiedenen Remakes multipliziert mit den vollen Kosten des Getränks.
  • Gewonnene Zeit: eingesparte Sekunden pro Getränk multipliziert mit dem tatsächlichen Verkaufsvolumen.
  • Zusatzumsatz: Beitrag neuer Cold-Coffee- oder Signature-Getränke, ohne Vermischung von Umsatz und Gewinn.

Wie Sie eine ehrliche Messung vor und nach der Umstellung durchführen

Notieren Sie sieben bis vierzehn Tage vor der Umstellung die Anzahl der Milchgetränke, die verbrauchten Liter, Fehlproduktionen, die durchschnittliche Zubereitungszeit und Ausfallzeiten. Verfolgen Sie dieselben Kennzahlen während der Pilotphase mit der neuen Konfiguration. Vergleichen Sie ähnliche Tage und ein ähnliches Umsatzniveau; ein sonniger Samstag und ein verregneter Montag sind keine gute Grundlage für eine Schlussfolgerung.

Einsparungen sind nicht der einzige Wert

Das System kann auch dann sinnvoll sein, wenn die direkten Einsparungen nicht der größte Posten sind. Stabilere Qualität, schnelleres Onboarding neuer Mitarbeiter, ein breiteres Kaltgetränke-Menü und die Möglichkeit, Standards an einem zweiten Standort zu replizieren, haben oft einen höheren geschäftlichen Wert als ein kleiner Preisunterschied bei der Milch. Aber auch diese Vorteile sollten mit Kennzahlen verknüpft werden: Reklamationen, Gästebewertungen, Schulungszeit oder Kategorieumsätze.

Kalkulation auf Basis Ihrer Daten: Fordern Sie eine Einschätzung für Ihren Betrieb an

Wie das Modell funktioniert: Sehen Sie, was alles zum Golden Standard System gehört